Apple Pie – Herbstzeit ist Apfelzeit

de Gabriela Schneider

Äpfel aus der Schweiz gibt es bei uns das ganze Jahr über zu kaufen. Jedoch wirklich Saison haben sie im Herbst. Dann schmecken sie auch am allerbesten, finde ich. Sie sind nie so knackig und saftig wie jetzt.

Seit wir selbst Apfelbäume im Garten haben, ist das Gefühl für diese Früchte nochmals ein ganz anderes. Ich erfreue mich schon im Frühling an den Blüten und verfolge das Wachstum der kleinen Äpfel gespannt, bis man sie dann endlich ernten kann.


Aus Äpfeln lassen sich sehr viele tolle Gerichte und vor allem auch leckere Kuchen zaubern. Ich habe euch hier auf dem Blog schon mehrere veröffentlicht. Jedoch noch nie einen klassischen Apple Pie. Die Kombination aus Mürbeteig und saftiger Füllung, abgerundet mit einer Kugel Vanilleeis ist einfach himmlisch!


Der Apple Pie lässt sich prima vorbereiten und schmeckt auch zwei Tage nach dem Backen super gut. Damit man den Apple Pie problemlos schneiden und aus der Form holen kann, sollte man ihn sowieso eine Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
Für einen knusprigen und nicht matschigen Kuchenboden empfehle ich, die Füllung zu kochen und danach den Saft abtropfen zu lassen. Denn die Äpfel verändern ihre Konsistenz beim Backen nicht. Es ist daher ratsam, sie vorher knapp weich zu köcheln.
Wer Zeit und Musse hat, kann ein hübsches Gittermuster auf den Kuchen legen und hier seiner Kreativität freien Lauf lassen. Aus den Resten des Teiges lassen sich schöne Herbstblätter formen oder man kann auch Kekse ausstechen.
Wer keine Geduld hat, legt den zweiten Teig einfach über den Kuchen und schneidet in der Mitte ein Kreuz ein. Rein optisch gefällt mir persönlich das Gittermuster jedoch viel besser, wofür ich den Aufwand gerne in Kauf nehme.

Apple Pie

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Personen: 10 Vorbereitungszeit: Kochzeit:
Nutrition facts: 200 calories 20 grams fat
Rating: 5.0/5
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Zutaten

  • Teig:
  • 350 g Weissmehl
  • 80 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 235 g Butter (kalt)
  • 2-3 EL kaltes Wasser
  • Füllung:
  • 1.2 kg Äpfel
  • 100 brauner Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 TL Zimt
  • 1 Zitrone Bio
  • 1 Eigelb
  • 1 EL Milch
  • 1-2 EL brauner Zucker

So wird's gemacht

Für den Teig Mehl, Zucker und Salz vermengen. Die Butter in kleinen Stücken hinzufügen. 2 EL kaltes Wasser dazugeben und von Hand zügig zu einem Teig kneten. In Klarsichtfolie verpackt eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Für die Füllung die Äpfel schälen und in Schnitze schneiden. Zitrone waschen, trocknen und die Schale zu den Äpfeln reiben. Den Saft auspressen und ebenfalls hinzufügen. Zusammen mit Zucker, Vanilleextrakt und Zimt in einem Topf knapp weich köcheln. Topf vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
Den Teig halbieren und die eine Hälfte rund auswallen. Eine Kuchenform von ca. 26 cm Durchmesser damit auskleiden. Mit einer Gabel den Boden einstechen. Den Saft der gekochten Äpfel abgiessen und die Äpfel gleichmässig auf dem Teig verteilen.
Nun den zweiten Teig auswallen. In etwa 2 cm breite Streifen schneiden und als Gitter auf den Kuchen legen. Wem das zu aufwändig ist, kann den Kuchen auch mit dem zweiten Teig komplett zudecken und ein Kreuz in der Mitte des Pies einschneiden. So kann während des Backens die Luft entweichen.
Mit dem Rest des Teiges einen Rand formen. Eigelb und 1 EL Milch vermengen und damit den Teig bestreichen. Mit braunem Zucker bestreuen und 30 Minuten bei 220 Grad goldgelb backen. Den Pie aus dem Ofen holen und einige Stunden oder noch besser über Nacht ruhen lassen.
Mit Vanilleglacé servieren. Ä Guete!

Ich wünsche euch viel Spass beim Backen und natürlich einen guten Genuss bei diesem wunderbaren Apfelkuchen.

Herzliche Grüsse

Gabriela
www.gwie.ch

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